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2 FLOP
Mein Vater hatte Geburtstag und als Präsent sollte es ein Weingeschenk werden. Da wir weiter auseinander wohnen, wollte ich die Bestellung direkt als Präsent verschicken. Hier ist mir dann der Onlinehsop von Jacques’ Weindepot eingefallen, da ich auch Kunde im “normalen” Ladenlokal bin und dort auch immer gut beraten worden bin.
Dann habe ich am 01.02.2011 die Bestellung aufgegeben. Praktisch war, dass man auch eine Karte mit persönlicher Widmung ausfüllen konnte.
Die Anzahl an Bezahlmöglichkeiten ist etwas eingeschränkt. Wünschenswert wäre ein Onlinezahlungssystem, z.B. paypal oder für Kunden (bin Karteninhaber) auch Kauf auf Rechnung oder Lastschrift. Da ich selber Onlineshopbetreiber bin, weiss ich, dass dieses auch relativ einfach umzusetzen ist, siehe in meinem Shop Tischleindeckdich-Shop.de oder auch hier ein paar Infos in meinem Blog: Kauf auf Rechnung und Lastschrift im Onlinehshop mit xt:Commerce.
Naja, der Geburtstag kam, leider kein Paket da. Hmm, was ist da wohl passiert?
Am 09.02.2011 habe ich mich wieder im Kundenkonto von Jacques’ eingeloggt und nachgeschaut, ok, “Bestellung ist es noch in Bearbeitung und wartet auf Zahlungseingang”! Wartet auf Zahlungseingang? Also habe sofort meine Konto überprüft, ob die Zahlung eventuell zurückgebucht wurde? Fehlanzeige, Geld wurde überwiesen. Also habe ich ne nette Mail an Jacques’ Weindepot geschickt, was denn wohl mit meiner Bestellung passiert ist und ob denn noch mit einer Lieferung zu rechnen sei.
Man hat sich bei mir entschuldigt. Die Zahlung wurde versehentlich nicht freigegeben, jedoch wurde das Paket dann am gleichen Tag versendet und kam dann unbeschadet verspätet als Geschenk bei meinem Vater an. Als kleine Wiedergutmachung hat man mir versprochen, einen 15 EUR Gutschein zu versenden, damit ich damit nochmal die Chance habe auf das Wohl meines Vaters anzustoßen. Heute ist auch der Gutschein bei mir angekommen
.
Fazit:
OK, diese Bestellung als Geschenk hat leider nicht funktioniert, wenn erst gar kein Präsent ankommt, dann ist das ja schon ein bißchen peinlich. Ein 15 EUR Gutschein und eine persönliche Entschuldigung haben mich jedoch “gnädig” gestimmt, da ja Fehler immer mal passieren können. Den Gutschein werde ich auf alle Fälle dann beim nächsten Weinkauf einlösen und Jacques’ Weindepot noch eine Chance geben. Ob ich dies online oder doch im Ladenlokal mache, muss ich mir noch überlegen. Denn eigentlich hatte ich bis dato noch nichts am Service vom Ladenlokal Jacques’ Weindepot auszusetzen.
Da uns das Essen und das Ambiente im neuen Pasta e basta al porto (Hafenweg, Münster) gut gefallen hat, kamen wir auf die Idee unserem Freund zum Geburtstag eine Freude mit einem Geschenkgutschein dieses Restaurants zu machen.
Als ich meinen Wunsch im Pasta et basta geäußert hatte, bat man mich am nächsten Tag wieder zukommen. Dann könnte man meinem Wunsch nachkommen. Was ich dann am nächsten Tag von einer gestressten Mitarbeiterin bekommen habe, war ein Rechnungsausdruck auf Thermopapier auf dem sie mit Kugelschreiber “Gutschein 1 Jahr gültig!” geschrieben hat. Mit den Worten “so, das ist er” wurde mir das Zettelchen überreicht. Völlig perplex über diesen lieblosen Geschenkgutschein, habe ich der Kellnerin den gewünschten Betrag in die Hand gegeben und bin gegangen.
In Eigenregie versuchten wir mit Bastelarbeit noch etwas zu retten, aber wirklich wohl gefühlt haben wir uns beim Überreichen des Geschenks wirklich nicht.
Fazit: Besser keinen Geschenkgutschein im Pasta et basta al Porto kaufen!!
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Im Auftag eines Kunden habe ich hier 1000 Grußkarten in Auftrag gegeben. Als Betreiber einer Internetagentur habe ich die Vorlage meines Kunden von einer Designerin bearbeiten und die Dateien erstellen lassen, habe also nur zwischen meinem Kunden und meiner Designerin vermittelt.
Anmeldung bei Flyeralarm war ganz einfach, beim Hochladen wurden jpg-Dateien jedoch immer abgelehnt. Daraufhin hat meine Designerin die Dateien als TIFF erstellt. Nach erfolgtem OK der Dateien wurde der Digital-Proof an meinen Kunden versandt. Die Zusendung erfolgte schnell.
Nachdem mein Kunde nun den Proof geprüft hatte, hatte er noch ein paar Fragen, welche ich erst zusammen mit meiner Designerin beantworten konnte, nachdem der Proof an mich geschickt wurde. Dann gab es von mir die Freigabe zum Druck.
Die Lieferung erfolgte sehr schnell an meinen Kunden, der zu diesem Liefertermin jedoch nicht anwesend war (Zustellung am 19.05. 15:38Uhr). Erst ein paar Tage später konnte er die bestellten Karten prüfen mit dem Ergebnis, dass der Druck gegenüber dem Digitalproof zu blaustichig war. Daraufhin bat ich ihn, mir dann ein paar Exemplare per Post zu schicken. Meine Designerin bestätigte den Unterschied und riet mir, dies bei Flyeralarm zu reklamieren.
Daraufhin habe ich mich wieder auf Flyeralarm eingeloggt und die Lieferung beanstandet (01.06. 17:13Uhr) und erhielt eine Standardmail, dass Belegexemplare eingeschickt werden sollen (Unternehmer innerhalb von 7 Werktage, Verbraucher innerhalb von 14 Tagen). Am 02.06 erhielt ich dann die Mail, dass eine Reklamierung nur bis zum 31.05. gültig wäre. Leider zu spät. Trotzdem hat mein Kunde ein paar Exemplare zu Flyeralarm hingeschickt und ich habe auch nochmals den Support kontaktiert, worauf man mich auf die Reklamationsstelle verwiesen hat.
u.a kam als Antwort:
…. Gerne haben wir Ihre Beanstandung trotz der Fristüberschreitung aus Kulanz für Sie geprüft. Wie im gestrigen Telefongespräch bereits erläutert, können wir im Sammeldruck keine 100%ige Farbgarantie zusichern. Hier werden ganz viele unterschiedliche Kundendateien auf einem Bogen platziert. Auf Grund dessen kann es zu Farbabweichungen kommen, je nachdem welche Dateien (viel hell oder viel dunkel) auf einem Sammelbogen platziert werden. Diese ist nur bei einem Druck nach farbverbindlichem Proof möglich, hier wird aufgrund ihres Beispielexemplars ein Proof gedruckt, an diesem muss sich der Drucker dann beim Druck richten. Diese Druckvariante bieten wir aus Zeit- und Kostengründen leider noch nicht an.
Der von Ihnen bestellte Proof ist wie auf unserer Homepage beschrieben, lediglich ein “Formproof”. Mit Hilfe des Digitalproofs wird überprüft, ob alle Elemente der Druckvorlage wie gewünscht vorhanden sind. Die Vorlage wird auf hochwertigen Digitaldruckmaschinen gedruckt und ist eine farbnahe Simulation des späteren Offset- oder Digitaldrucks. Wird das Endprodukt im Offsetdruckverfahren hergestellt, kann es auf Grund der unterschiedlichen Drucktechniken von Digital- zu Offsetdruck, sowie des Sammeldruckverfahrens, trotz sorgfältiger und regelmäßiger Kalibrierung der Druckmaschinen zu farblichen Schwankungen kommen, d. h. das Endprodukt und der Digitalproof können farblich voneinander abweichen.
Auch auf unserer Internetseite weisen wir darauf hin, dass bei farbigen Reproduktionen in allen Herstellungsverfahren geringfügige Abweichungen vom Original nicht beanstandet werden können. Das gleiche gilt technisch bedingt für den Vergleich zwischen sonstigen Vorlagen, z. B. Proofs und Ausdrucken auch wenn sie vom Auftragnehmer erstellt wurden und dem Endprodukt….
Ahja, Geringfügige Abweichungen??
und weiter heißt es:
…Es ist uns sehr daran gelegen Ihnen trotz der Ablehnung Hilfestellung bei Ihren Druckdaten zu geben. In diesen Zuge möchten wir Ihnen aus Kulanz eine kostenfreien Proficheck anbieten. Schicken Sie mir einfach Ihre neuen Daten und ich werde diese selbstverständlich hinsichtlich aller flyeralarm-Vorgaben checken und Sie über Abweichungen und mögliche Änderungen informieren. …
Achso, also Neuauftrag?
Fazit:
Für mich und meinen Kunden hat sich Flyeralarm wohl erledigt. Der Vergleich beider Fotos zeigt meines Erachten ganz deutlich, dass es sich hier um keine geringfügigen Abweichungen handelt. Somit ist der gesamte Druckauftrag (im Vorraus bezahlt) leider für meinen Kunden nicht nutzbar. Und dann ist da noch die Zeit, die meine Designerin und ich damit verbracht haben. Achja, den Digitalproof, der ja nur darstellt, dass alle Elemente vorhanden sind, hat man sich mit 25 EUR auch ganz gut bezahlen lassen.
Continue Reading »Unseren Onlineshop Tischleindeckdich-shop.de haben wir letztes Jahr von Mai 2009 bis Dezember 2009 beim Händlerkonto von Amazon Marketplace angemeldet, um unsere Waren zu verkaufen.
Anmeldung verlief sehr einfach und ziemlich schnell. Zusätzlich hatten wir einen persönlichen Berater, der uns sowohl eine ausführliche Beratung als auch eine sehr gute Einweisung in den Ablauf der Bestellprozesse gegeben hat. Die Administration der Artikel inklusive Lagerbestand ist sehr einfach und intuitiv. Wer mit seiner “normalen” Shop-Verwaltungssoftware klar kommt, der hat hier sicherlich auch keine Probleme. Zu zahlen waren 39 EUR monatlich und eine prozentuale Provision auf den Gesamtbestellwert (inkl. Versand!).
Nun hieß es Artikel anlegen! Von allen Artikeln sind EAN Nummern nötig, um eine eindeutige Zuordnung der Artikel zu gewährleisten. Dann müssen noch Bilder hochgeladen, Produktbeschreibungen eingetippt, Kategorien ausgewählt, Schlüsselwörter eingegeben, und sonstige Angaben gemacht werden. Also, richtig VIEL Arbeit!
Anders ist es jedoch, wenn der Artikel schon angelegt ist, bzw. schon auf Amazon verkauft wird. Dann kann ich nach Eingabe meiner EAN-Nummer sowohl die Bilder als auch Artikelattribute und Texte nutzen. Ich muss NUR noch meinen Verkaufspreis eingeben und fertig!
In der Artikelübersicht kann man immer sehen, ob der eigene Artikel auch noch von anderen Marketpalce-Kunden verkauft wird und auch, ob der eigene Artikel am günstigsten angeboten wird. Bietet ein anderer Händler das gleiche Produkt günstiger an, so kann man dies sofort in der Artikelübersicht sehen und auch zu welchem Preis.
Eine Bestellung zu bearbeiten, die über Amazon Marketplace aufgegeben wird, ist sehr einfach. Amazon legt Wert darauf, dass eine Bestellung zügig und zur vollsten Zufriedenheit des Kunden bearbeitet wird. Nachdem man 3 Monate beim Marketpalce angemeldet ist, werden die eigenen Artikel auch sofort über Amazon angezeigt, vorher war dies nur über eine erweiterte Produktauswahl möglich. Der Grund hierfür liegt an der Kontrolle durch Amazon und auch an der Anzahl an positiven Transaktionen, die man unbedingt durchgeführt haben muss.
Im Sinne des Kunden macht Amazon ALLES richtig. Es wird viel Wert auf Schnelligkeit und auf positive Transaktionen (Bewertungen) gelegt. Soweit sogut.
Als Händler jedoch sieht das Ganze anders aus. Für uns hat sich der Aufwand nicht gerechnet, da wir für alle Artikel die Fotos und Texte selbst erstellen. Dies ist schon ein sehr großer Aufwand. Hat man dann die Artikel angelegt und andere Händler nutzen dann die Fotos und Texte und unterbieten zusätzlich noch die eigenen Preise, dann ist das schon sehr frustrierend. Sollte man jedoch in seinem Geschäftsmodell ausschließlich Waren anbieten, die schon angelegt sind und man ist auf Billig-Preis eingestellt, dann rechnet sich das Amazon Marketplace Verkäuferkonto sicherlich.
Fazit:
Unser Shop Tischleindeckdich-Shop.de bietet aussergewöhnliche Ware zu einem fairen Preis mit persönlichem Engagement. Unser Anspruch auch an Fotos und Texte ist sehr hoch, was auch sehr viel Zeit in Anspruch nimmt. Deshalb können wir diese Billig-Preis-Mentalität auch nicht bieten und gegen diese Konkurrenz auch nicht ankämpfen. Deshalb haben wir unser Konto wieder gelöscht.
Continue Reading »Am 20.12.09 habe ich eine Panasonic Lumix DMC-FX 550 in schwarz bei Pixmania.com bestellt und eine (fast) unendliche Geschichte began:
Bei Aufgabe der Bestellung war die Verfügbarkeit der Kamera im Shop vorhanden und so habe ich die Bestellung direkt per paypal bezahlt. Damals hatte ich noch gehofft, das die Kamera eventuell noch Heiligabend ankommt, war jedoch keine Bedingung, da nur mein eigenes Weihnachtsgeschenk.
Am gleichen Tag wurde mir auch die Bestellbestätigung zugemailt mit Link auf das Kundenkonto zur Nachverfolgung der Bestellung. Am 23.12. wurde mir die Trackingnummer von DPD übersandt. Lieferung gestaltete sich etwas lahm, aber es war ja auch ‘Weihnachten und dadurch war auch klar, dass es zu Verzögerungen kommen kann. Am 28.12. wurde meine Kamera dann in der DPD-Filiale in Münster angeliefert, bzw. um 06:25 Uhr gab es das letzte Lebenszeichen meines Paketes.
Als es am 30.12. immer noch nicht zugestellt wurde, und sich im Tracking-System auch nichts mehr tat, habe ich dann die Filiale in Münster telefonisch kontaktiert. Aussage war danna auch sofort (ohne weitere Prüfung!): “Paket ist nur eingebucht? Dann ist das Paket weg. Was war drin? Eine Kamera? Das passiert schon mal, aber ist ja versichtert!”
Naja, ich hoffe mal, dass das keine gängige Praxis ist und alle DPD-Fahrer mit mindestens 5 Kameras rumlaufen…. Dann habe ich sofort (am gleichen Tag) pixmania über die Hotline informiert. Hotline ist ‘ne Vollkatastrophe: Haben Sie Fragen zu Ihrer Bestellung? Drücken Sie die “1″. Bitte geben Sie Ihre 9-teilige Bestellnummer ein. Bitte bestätigen Sie mit “1″. Sind Sie sich wirklich sicher ? Drücken Sie die “1″. Haben Sie weitere Fragen zum Produkt? Drücken Sie die “2″,…. und so weiter. Beim ersten Anruf dauerte es schon 7,5 Minuten bis jemand menschliches am Telefon war. Dann endlich konnte ich die Bestellung reklamieren. Sofort habe ich eine eine Änderung der Bestellung per E-Mail erhalten.
Am 04.01. erhielt ich die Nachricht, dass eine Prüfung bei DPD mindestens 7 Tage dauert. Erst dann ist es möglich zu entscheiden, ob ich eine neue Kamera haben möchte oder ob das Geld zurück überwiesen werden soll.
Als am 12.01 immer noch keine Nachricht von pixmania vorhanden war und auch eine Kontatkaufnahme per Mail fast unmöglich ist (Standardisierte Abfragen, leider passte mein Anliegen pixmania nicht ins Konzept) habe ich es erneut per Hotline versucht. Leider ohne Erfolg, da ich zuwar in der Warteschleife war, aber ab 17:00 Uhr ausserhalb der Öffnungszeiten leider Pech hatte (mittlerweile war es 17:03 Uhr). Also nochmal ‘ne Mail über das Kontaktfomular hingeschickt: “JA, ich will die Kamera!”. Bestellbestätigung war leider Fehlanzeige!
Am darauffolgenden Tag erhielt ich dann endlich eine Antwort von einer netten Dame von der Hotline: “Paket ist gepackt und geht morgen per DPD raus, sollte also Freitag bei Ihnen sein.
Wer hätte das jetzt gedacht? Paket war schon am Donnerstag da! Trotzdem erhielt ich noch ne Mail zwecks Nachforschungsantrag für mein Paket vom 04.01.10 und was denn dann im Anschluss zu tun wäre? Geld zurück oder Neuversand? Bin doch etwas Konfus
Sofort habe ich das Paket ausgepackt und schon erwartet, dass irgendetwas bestimmt schief gelaufen ist, aber ALLES in Ordnung!
Fazit:
Ich werde nicht nochmal bei pixmania.com bestellen. Gut, der Preis der Kamera ist wirklich richtig günstig, aber der ganze Ärger drumherum macht es auch nicht besser. Die Telefon-Hotline ist katastrophal und eine einfache Möglichkeit der elektronischen Kontaktaufnahme funktioniert leider auch nicht. Alles in Allem wirkt der Reklamationsprozeß doch sehr chaotisch auf mich.
Da DPD wohl der Standardversender ist, bin ich in meinem Fall auch nicht mit der Auswahl des Lieferanten zufrieden, obwohl die zweite Lieferung ja ordnungsgemäß ausgeliefert wurde. Die laxe Antwort von DPD auf meine Reklamation macht auf mich den Eindruck, dass so etwas schon öfters passiert.
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